Eberhard gewinnt den Umweltpreis der Wirtschaft

Die Eberhard Bau AG ist Trägerin des diesjährigen Umweltpreises der Wirtschaft. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für seine Pionierleistungen bei der Wiederverwendung von Bauschutt als Rohstoffquelle – das «Urban mining». Der Umweltpreis der Wirtschaft wird jährlich vergeben und soll Unternehmen für Erfolg und nachhaltiges Handeln auszeichnen. Trägerin des Preises 2020 ist die Eberhard Bau AG mit Sitz in Kloten. Im Namen des Unternehmens nahmen Martin und Patrick Eberhard den Preis entgegen. Eberhard hat eine Lösung für Wiederverwendung und Wiederverwertung der grossen Mengen von Bauschutt gefunden, die ständig anfallen. Unter dem Stichwort «Urban mining» - die Stadt als Rohstoffquelle - ist das Familienunternehmen seit anderthalb Jahrzehnten einer der Pioniere der Wiederverwendung von bereits genutzten Baumaterialien. Heute werden in seinem Recycling-Zentrum jährlich bis zu 450 000 Tonnen mineralischer Schutt verarbeitet, die anschliessend für Neubauten verwendet werden. 

 

Patrick Eberhard kommentiert: «Diese Auszeichnung ist eine grosse Ehre für uns und bestätigt unser langjähriges Engagement. Doch wir sind noch lange nicht am Ziel. Die Transformation hin zur Kreislaufwirtschaft muss uns zeitnah gelingen!» 

 

Die Eberhard Gruppe hat 1983 die erste stationäre Recyclinganlage in Betrieb genommen. Vor 21 Jahren wurde das Baustoffrecycling-Zentrum Ebirec in Rümlang eröffnet. Es hat bisher rund 7 Millionen Tonnen Bauschutt zu qualitativ hochstehenden Recyclingprodukten verarbeitet. Erst 2016 schaffte in der Folge das VVEA die gesetzlichen Grundlagen für das Recycling. Eberhard besitzt einen Roboter, der Bauschutt sortiert. Das Unternehmen investiert laufend in den Umweltschutz.       Die Eberhard-Gruppe verbindet die Bemühungen um mehr Umweltschutz mit einem Mehrwert für die Kunden. So verfügt die Anlage für die Herstellung von Recyclingbeton über eine Dosieranlage, damit kann Beton nach Kundenwunsch hergestellt werden.   

Autor: Susanna Vanek

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