«Wir schützen uns und arbeiten weiter!»

Markus Birchmeier, Geschäftsführer und Inhaber der Birchmeier Gruppe mit Hauptsitz in Döttingen, stellt klar, dass für ihn die Gesundheit seiner Mitarbeitenden an erster Stelle steht. Gleichzeitig ergänzt er: «Natürlich wollen wir auch unseren Betrieb aufrechterhalten, nicht zu Letzt, um die Arbeitsplätze zu erhalten.» Bei rund 30 Baustellenkontrollen in mehreren Kantonen gab es keine Beanstandungen, nur Lob.

Noch bevor der Bundesrat die ausserordentliche Lage ausrief, beschäftigte Markus Birchmeier und sein Team die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf den Baubetrieb intensiv. «Die Gesundheit meiner Mitarbeitenden liegt mir sehr am Herzen und steht an erster Stelle. Ich denke, das ist bei praktisch allen Unternehmern der Fall. Deshalb war Corona bei uns von Anfang an Chefsache. Wir haben Massnahmen ergriffen, noch bevor diese von den Behörden verordnet wurden.» Markus Birchmeier selbst besuchte Baustellen, klärte auf, sensibilisierte das Baustellenpersonal zum Thema. Auch wurde zur Motivation der Mitarbeitenden ein Video erstellt, das viral ging. Damit die Mitarbeitenden jederzeit eine Anlaufstelle haben, wurde im Unternehmen eine Corona-Hotline errichtet, die rund um die Uhr erreichbar ist. Betreut wird sie von der HR-Verantwortlichen. Hier können sich Mitarbeitende mit Fragen und Bedenken melden. «Das gibt Sicherheit und verhindert, dass jemand erkrankt zur Arbeit erscheint.» so Markus Birchmeier Kein Verständnis für Unia-Spitze «Ich habe laufend Gespräche mit unseren Teams auf den Baustellen geführt. Mir war wichtig zu hören, ob Bedenken vorhanden sind. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Sensibilität für das Thema gross ist aber auch eine starke Motivation zum Weiterarbeiten besteht.» Absolut kein Verständnis hat Markus Birchmeier für die Schweizerische Unia-Führungsspitze, die die Schliessung aller Baustellen verlangt. «Mit den Unia-Vertretern und der Gewerkschaft Syna im Aargau hingegen pflegen wir ein partnerschaftliches Verhältnis, sie kennen die Situation auf dem Bau und wissen, dass eine generelle Baustellenschliessung die Bauunternehmen existenziell bedrohen und damit viele Arbeitsplätze gefährden würde», verdeutlicht er. Eine Freude in dieser schwierigen Zeit, ist für ihn die hervorragende Leistung des Schweizerischen Baumeisterverbandes, der für seine Mitglieder wertvolle Arbeit leistet, wie er hervorstreicht. Danke und Lob an die Mitarbeitenden Ein grosses Lob erteilt Markus Birchmeier seinen 550 Mitarbeitenden. «Sie setzen die Schutzmassnahmen auf ihren Baustellen sehr gut um. Sie tun dies mit grosser Überzeugung, um sich und andere zu schützen und um gleichzeitig den Betrieb am Laufen zu lassen. Dafür sollte ihnen unser aller Dank gebühren, denn damit halten sie die Schweizer Wirtschaft am Laufen!»

Autor: Susanna Vanek

Artikel teilen