Coronavirus: Wie die CSC auf einer Grossbaustelle für Sicherheit sorgt

Das Tessiner Unternehmen CSC Bauunternehmung AG ist an einem Grossprojekt im Westen von Lausanne beteiligt. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus mussten einige Massnahmen getroffen werden.

Eine besondere Herausforderung für Städteplaner besteht darin, ein Lagerhallenquartier in ein hochmodernes Viertel zu verwandeln. Der Westen Lausannes durchläuft derzeit eine Metamorphose, bei der eine Vielzahl innovativer Projekte entstehen. Das Quartier Parc du Simplon ist ein Bezugspunkt dieser Erneuerungsarbeiten und bildet eine friedliche und zeitgemässe Neuinterpretation des beliebten Viertels.

Im November 2018 erhielt das Konsortium, das aus der CSC Bauunternehmung AG und ihrer Muttergesellschaft Salini Impregilo S.p.A. besteht, den Zuschlag für die Gewerbe- und Wohnbebauung des neuen Quartiers. Es handelt sich um den in Bezug auf Grüsse und Komplexität anspruchsvollsten Auftrag im zivilen Bausektor, den CSC in den letzten Jahren erhalten hat.

Die Verantwortlichen der CSC-Baustellen haben dementsprechend grosse Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass die Arbeiten trotz der Bedrohung durch Covid-19 fortgesetzt werden können. Zu diesem Zweck mussten sie eine Reihe von Massnahmen ergreifen, um die Einhaltung der Hygienestandards des BAG sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Baustelle zu gewährleisten.

CSC-Generaldirektor Matteo Buzzetti erklärte, wie die Salini-Impregilo-Gruppe grossen Wert auf eine ausführliche Information und angemessene Instruktion der Mitarbeiter hinsichtlich der Sicherheit am Arbeitsplatzt legt: «Alle unsere Mitarbeiter und Subunternehmer erhalten eine Schulung bezüglich der zusätzlichen Sicherheitsmassnehmen, die mit der Verbreitung von Covid-19 verbunden sind, insbesondere bezüglich der Massnahmen, die zur Minderung dieser Risiken durchzuführen sind. Unsere Gruppe betrachtet die Sicherheit auf der Baustelle weltweit als oberste Priorität, und so haben wir in dieser Notsituation unser Engagement zum Wohle unserer Mitarbeiter weiter verstärkt. Das gesamte Personal vor Ort weiss daher, wie es sich zu verhalten hat». Grosse Aufmerksamkeit wurde auch der korrekten Information durch deutliche Schilder auf der Baustelle geschenkt, die alle notwendigen Informationen enthalten.

Subunternehmer: Nicht alle zur gleichen Zeit

Massnahmen waren auch bezüglich der Subunternehmer notwendig, um zu verhindern, dass zu viele Personen zur selben Zeit auf der Baustelle eintreffen. Das Konsortium erstellte deshalb gestaffelte Zeitpläne.

Auf der Baustelle selbst wurden umgehend zusätzliche Wasserstellen, Toiletten, sanitäre Einrichtungen sowie Desinfektionsstellen eingerichtet. Darüber hinaus werden vermehrt Reinigungen und Kontrollen durchgeführt.

Es wurden spezielle Bereiche geschaffen, in denen die Arbeiter sicher essen oder eine Pause einlegen können, wobei sichergestellt ist, dass sich nicht mehr als fünf Personen in dem Bereich aufhalten und dass Abstände von mindestens 2 Meter eingehalten werden können.

Die Arbeitsabläufe wurden so angepasst, dass die Arbeiter genügend Abstand voneinander einhalten können. Wenn dies nicht möglich ist, muss dies für eine begrenzte Zeit geschehen, und es müssen zusätzliche Schutzsysteme wie Masken und Helme mit verlängerten Visieren getragen werden, die vom Konsortium zur Verfügung gestellt werden.

«Zum Beispiel kann es bei der Montage der vorgefertigten Glas-Stahl-Fassaden, die in grosser Höhe und mit äußerster Präzision ausgeführt wird, vorkommen, dass es für einige Minuten nicht möglich ist, den Abstand von 2 Metern zwischen zwei Arbeitern einzuhalten», sagt Matteo Buzzetti. «Für solche Situationen stellen wir den Mitarbeitern Masken und Helme mit einem verlängerten Visier zur Verfügung, um die mögliche Verbreitung von Tropfen zu vermeiden».

Autor: Susanna Vanek

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