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16.05.17  |  

Berufs-Nati sprengt ihre eigenen Grenzen

Vom 14. bis 18. Oktober 2017 wird Kevin Hofer um den Weltmeistertitel der Maurer kämpfen. Bereits jetzt finden diverse Anlässe statt, um die Schweizer Kandidaten der Berufsweltmeisterschaften auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Barrieren überwinden, Grenzen sprengen, Unmögliches möglich machen. Das waren die Themen, mit denen sich die 38 jungen Frauen und Männer des SwissSkills Teams am 13. und 14. Mai am dritten Teamweekend in Tenero auseinandersetzten. «No Limits» hiess das Programm, in dem der erfahrene Seminarleiter Edi Schwertfeger aufzeigte, dass man auch unter dem ernormen Druck an Beruf-Weltmeisterschaften jede Herausforderung erfolgreich meistern kann.

Kevin Hofer in Tenero. Foto: zvg


Um an den WorldSkills in Abu Dhabi eine optimale Leistung zu erbringen, vielleicht sogar als Weltmeisterin oder Weltmeister ausgezeichnet zu werden, sind aussergewöhnliche Leistungen von den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern des SwissSkills Teams gefordert. Dazu braucht es nicht nur fachliches Können. Ebenso wichtig ist mentale Stärke und die Fähigkeit, das eigene Potenzial genau zu kennen und bis an die Grenze auszuschöpfen – und darüber hinaus.

Gehirnverdrahtung, Lerntypen, Selbstprogrammierung

Den Einstieg machte Seminarleiter Edi Schwertfeger, indem er den aufmerksamen Teammitgliedern aufzeigte, wie ihr Gehirn verdrahtet ist, welche Automatismen darin ablaufen und wo Fehlprogrammierungen das eigene Denken einschränken. In anschaulichen Übungen lernten alle ihren individuellen Lerntyp kennen, um herauszuarbeiten, welche Informations-Eingangskanäle besonders gut funktionieren und so vor allem in Stresssituationen genutzt werden können.
Als Höhepunkt führte Edi Schwertfeger die jungen Berufsleute in die Geheimnisse des Alpha-Trainings ein, mit dem Ziel, dass sich die WorldSkills-Kandidatinnen und -kandidaten quasi im Schlaf zum Weltmeister umprogrammieren können.

Barrieren überwinden, Grenzen sprengen

«Wer ja zu sich selber sagt, hat schon gewonnen» war Motto und Mantra, das über den faszinierenden Einblicken in die Funktionsweise des menschlichen Gehirn und den vielfältigen Möglichkeiten zur Selbstoptimierung stand. Das Seminar begnügte sich dabei jedoch nicht nur mit grauer Theorie. In praktischen Übungen wurden persönliche Barrieren erkannt und überwunden. So liefen die Seminarteilnehmenden mit nackten Füssen über Glasscherben, zerrissen mit blossen Händen Schnüre und zerschlugen unter der richtigen Anleitung dicke Holzbretter.

Zu Gast im nationalen Sportzentrum

Das SwissSkills Team war während der zwei Tage zu Gast im «Centro sportivo nazionale delle gioventu CST», dem nationalen Jugendsportzentrum in Tenero. Am gemeinsamen Apéro am Samstag Abend überbrachte denn auch Manuele Bertoli, Tessiner Staatsrat und Chef des kantonalen Departementes für Erziehung, Kultur und Sport, eine persönliche Grussbotschaft der Tessiner Regierung. Zusammen mit Josef Widmer, Vizedirektor des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation des Bundes und Reto Wyss, Stiftungsratspräsident von SwissSkills, nahm er die Gelegenheit wahr, um sich mit den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern über die bevorstehenden Herausforderungen in Abu Dhabi auszutauschen.
Für ein nächstes Vorbereitungsweekend trifft sich das SwissSkills Team am 8. und 9. Juli, dann in der Romandie.


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