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13.07.17  |  

Grosser Bahnhof hinter den Gleisen

Nördlich der Gleise des Zürich Hauptbahnhofs realisiert die SBB das Immobilienprojekt HB Nord mit den Überbauungen Gleisarena und Gleistribüne. Die Gebäude bieten attraktive Wohnungen, Flächen für Dienstleistungen, Gastronomie und Läden. Neue Plätze und ein Gleisuferweg bilden den öffentlichen Raum. Die Überbauung basiert auf dem Gestaltungsplan Zollstrasse, den die SBB in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich entwickelt hat.

Hinter dem HB Zürich realisieren die SBB ein Immobilienprojekt.


Mit seiner Nähe zum Hauptbahnhof Zürich nimmt das Areal Zollstrasse eine zentrale Rolle in der Stadtentwicklung ein. Grundlage bildet ein privater Gestaltungsplan, der von der SBB gemeinsam mit der Stadt Zürich erarbeitet wurde. Nach siebenjähriger Entwicklungs- und Planungsphase fand heute der Spatenstich für das Projekt HB Nord statt, welches die Gebäude Gleisarena und Gleistribüne beinhaltet.

Attraktive Wohnungen, Dienstleistungen und Retailangebote
Die neuen Überbauungen werden dem Stadtraum am Bahnhof und dem Gleisfeld ein neues Gesicht geben. Die Gleisarena umfasst zwei Dienstleistungsgebäude mit Retail- und Gastronomieangeboten im Erdgeschoss. In den Obergeschossen werden Büros erstellt. Der Ankermieter der Gleisarena ist bereits bekannt: Ab 2020 wird der Asset Manager Responsability Investments AG in das Gebäude einziehen.

Unmittelbar neben der Gleisarena entsteht die Gleistribüne. Diese umfasst drei Wohngebäude mit 139 Wohnungen, acht Verkaufsflächen, vier Gewerbeflächen und einen Gastronomiebetrieb mit Terrasse. Die Vermietung der 1.5- bis 4.5-Zimmer-wohnungen startet im Herbst 2018, die Vermarktung der Retailflächen und der Flächen des Gastronomiebetriebs bereits diesen Sommer.

Neue Aufenthaltsorte fürs Quartier
Die Überbauung fügt sich optimal in das Quartier und in den Kreis 5 ein. Der vielfältige Nutzungsmix mit Läden, Dienstleistungen und Gastronomie schafft neue Aufenthaltsorte rund um den Hauptbahnhof Zürich. Zur Attraktivität des Aussenraums werden die Durchgänge Richtung Gleisfeld, der neue Louis-Favre-Platz als Begegnungszone und der Gleisuferweg beitragen. Sitzbänke, Bäume sowie eine Freitreppe werden zusätzlich zum Verweilen einladen. Zudem plant die Stadt Zürich den Umbau der Zollstrasse in eine fuss- und velofreundliche Strasse. Im öffentlichen Raum sind Veloabstellplätze vorgesehen.

Mit der baulichen Ausführung der Gleisarena und der Gleistribüne hat die SBB die Porr Suisse AG als Totalunternehmerin beauftragt. Für die Architektur der Gleisarena ist das Genfer Architektenteam Made in Sàrl verantwortlich, für die Gleistribüne Esch Sintzel Architekten aus Zürich. Mit dem Projekt HB Nord trägt die SBB auch der Nachhaltigkeit Rechnung. Die Überbauung wird nach dem DNGB Gold-Standard der Schweizer Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) erstellt. Die SBB investiert rund 149 Millionen Schweizer Franken in den Bau der Gleisarena und Gleistribüne.


Schweizer Bauwirtschaft 9/2017 vom 23. August 2017

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

Arbeitssicherheit:  Welchen Einfluss hat die Digitalisierung?

Technik: Der grösste Raupenkran der Schweiz im Einsatz.

Bildung: Die Webserie «Die Bauhelden» wirbt für eine Lehre auf dem Bau.

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