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03.08.17  |  

Diese Fahrzeuge übersieht man nicht

Die Baustellennorm SN 640 885 verlangt eine verbesserte Signalisation von Baustellen auf Autobahnen und Autostrassen. Als Reaktion auf die neue Norm investierte der Kanton Luzern in massgeschneiderte Mercedes-Benz Fahrzeuge.

Diese Fahrzeugflotte ist nicht zu übersehen.


Mit seinen über 70 Mitarbeitenden sorgt das Strasseninspektorat «zentras» für den betrieblichen Nationalstrassen-Unterhalt in den Kantonen Luzern, Nidwalden, Obwalden sowie Zug. Das eigenständig agierende Unternehmen mit Sitz in Emmenbrücke LU ist dem Bereich Verkehr und Infrastruktur (vif) des Kanton Luzerns zugeordnet.

Auf Mercedes-Benz setzt «zentras» seit über 30 Jahren. Ignaz Schubiger, Bereichsleiter Werkhofbetrieb, zu den Gründen: «Das Preisleistungsverhältnis ist gut und die Fahrzeuge sind auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten.» Dies ist auch bei der jüngsten Fahrzeuganschaffung nicht anders: «Im Zuge der neuen Baustellennorm SN 640 885 ist es zu einer öffentlichen Ausschreibung gekommen. Wir investierten in jeweils drei neue Arocs und Sprinter. Mercedes-Benz erfüllte unsere Kriterien eindeutig am besten.»

Die neue Baustellennorm SN 640 885 bedingt eine verbesserte Signalisation von Baustellen auf Autobahnen und Autostrassen. Die sechs Flottenjüngsten sind entsprechend ausgerüstet: «Unsere neuen Lkw sind mit festinstallierter LED-Warntafel sowie Anpralldämpfer unterwegs. Die neuen Sprinter wiederum mit schmaler Brücke sowie LED-Warntafel.» Eingesetzt werden sie ausschliesslich zu Signalisationszwecken für Unterhaltsarbeiten.

Rund 15 Jahre lang sollen die Fahrzeuge für die zentras im Einsatz stehen. Wie die bisherigen Sterne, erfüllen auch die neusten Sechs die besten Voraussetzungen dafür. Bei den drei Mercedes-Benz Arocs 1835 LS 4x2 sind dies der Reihensechszylinder OM 936-Motor mit Leistungsumfang von 260 kW, 354 PS und 1'400 Nm. Das automatisierte Direktganggetriebe Mercedes PowerShift 3 G 211-12 mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen optimiert den Schaltkomfort und erhöht die Wirtschaftlichkeit durch reduzierte Zugkraftunterbrechungen. Die für Rechtslenker konzipierten Sattelzugmaschinen verfügen zudem über die High Performance Engine Brake.

Die neuen Mercedes-Benz Sprinter 216 CDI wiederum überzeugen mit ihrem 6-Gang-Schaltgetriebe ECO Gear 360. Durch eine grössere Getriebespreizung, einen breiteren Gesamtübersetzungsbereich und die Reduzierung des Drehzahlniveaus mindert das 6-Gang-Getriebe den kombinierten Verbrauch gegenüber den früheren CDI-Dieselmotoren noch spürbarer. Und nicht zuletzt die BlueEFFICIENCY-Technologien.

BlueEFFICIENCY heisst Verbrauch senken, Kosten sparen und Umwelt schonen. Die wegweisende Technologie steht für eine Reihe innovativer, intelligent kombinierter Massnahmen, die den Verbrauch von Kraftstoff und den CO2-Ausstoss senken. Dazu zählen zum Beispiel eine ECO Start-Stopp-Funktion, Generator- und Batteriemanagement sowie rollwiderstandsoptimierte Reifen. «Die neuen Vans sind ausserdem mit Seitenwind-Assistenten ausgestattet, sie verfügen über die halbautomatisch geregelte Klimaanlage TEMPMATIC und bringen mit 120 kW beziehungsweise 163 PS genügend Kraft auf die Strasse», ergänzt Ignaz Schubiger. «Wir sind sowohl mit den neuen Arocs als auch mit den neuen Sprintern sehr zufrieden», schiebt der Bereichsleiter Werkhofbetrieb nach.


Schweizer Bauwirtschaft 7/8 2017 vom 20. Juli 2017

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

Building Award:  Warum nicht ein Grossprojekt prämiert wurde.

Technik: Wenn mit Robotern und 3D-Druckern gebaut wird.

Unternehmensführung: Aufgepasst auf die Änderung der Mehrwertsteuer.

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