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28.09.17  |  

Eine Seilbahn der Superlative

Deutschlands höchster Berg, die Zugspittze, bekommt eine neue Seilbahn. Ein Projekt, das nicht nur bau- und seilbahntechnisch von einzigartiger Bedeutung ist, sondern auch in punkto Projektgrösse und -komplexität in die Unternehmensgeschichte der Bayerischen Zugspitzbahn eingehen wird. Zu den grösten Herausforderungen zählen die Höhenlage, die Wetterbedingungen auf knapp 3000 Metern sowie die exponierte Lage der Baustelle am Berg und das Thema Logistik.


Ein Besuch auf der Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands, wird ab der Wintersaison 2017/2018 noch spektakulärer. Denn auf Deutschlands höchster Baustelle baut die Bayerische Zugspitzbahn fleissig an der Ersatzbahn für die über 50 Jahre alte Eibsee-Seilbahn. Die neue Kabinenbahn wird den Namen «Seilbahn Zugspitze» tragen und bringt Besucher komfortabler und mit Weltrekord an den Gipfel. 

Weltrekord? Mit 127 Metern entstand die höchste Seilbahnstütze der Welt und das längste Spannfeld einer Seilbahn. Das Seil ist ohne Stütze 3.213 Meter weit gespannt. Dazu steigert sich die Kapazität der Seilbahn Zugspitze pro Kabine auf 120 Personen. Pro Stunde können damit bis zu 700 Passagiere auf die Zugspitze befördert werden. Bisher waren nur 300 Fahrgäste möglich.

50 Millionen Euro kostete das Bauwerk. 


Schweizer Bauwirtschaft 9/2017 vom 23. August 2017

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

Arbeitssicherheit:  Welchen Einfluss hat die Digitalisierung?

Technik: Der grösste Raupenkran der Schweiz im Einsatz.

Bildung: Die Webserie «Die Bauhelden» wirbt für eine Lehre auf dem Bau.

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