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13.04.17  |  

Waadtländer weihen Parlamentsgebäude ein

Ist es ein Hexenhäuschen? Oder die Bergstation einer Seilbahn? Oder will das Gebäude gar Calimero mit seiner Eierschale auf dem Kopf darstellen? Fest steht: Das Dach des Waadtländers Parlamentgebäudes, das morgen eingeweiht wird, sorgt für Spott. Es hat 25 Millionen Franken gekostet.


Morgen ist in Lausanne ein Feiertag. Nicht, weil Karfreitag ist, vielmehr wird das neue Parlamentsgebäude eingeweiht. 25 Millionen hat der Neubau, der ein im Jahr 2002 abgebranntes Gebäude ersetzt, gekostet. Wegen des auffälligen Daches erntete das Gebäude allerdings sehr viel Spott. 

Ursprünglich hatten die Architekten Cube (Lausanne) und £Bonell i Gil (Barcelona) ein asymetrisches Dach geplant. Dagegen liefen einige Parlamentarier sowie Teile der Bevölkerung Sturm. Also bekam das Dach die nun kritisierte Haubenform, womit eine Volksabstimmung verhindert wurde. Unzufriedene Bürgerinnen und Bürger zogen vor Bundesgericht, unterlagen aber. 

Dennoch: Der morgige Tag wird in Lausanne zum grössten Teil ein Tag der Freude sein. Schliesslich haben die Kantons- und Regierungsräte 15 Jahre auf den Neubau gewartet.


Schweizer Bauwirtschaft 7/8 2017 vom 20. Juli 2017

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

Building Award:  Warum nicht ein Grossprojekt prämiert wurde.

Technik: Wenn mit Robotern und 3D-Druckern gebaut wird.

Unternehmensführung: Aufgepasst auf die Änderung der Mehrwertsteuer.

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