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07.06.17  |  

«bauenschweiz»: Nein zur Verschärfung der Lex Koller

«bauenschweiz» lehnt die Revisionsvorlage zur Änderung des Bundesgesetzes über den Erwerbvon Grundstücken durch Personen im Ausland ab.

Bei Ausländern ist der Immobilienerwerb zum Beispiel im Tessin beliebt. Im Bild Gambarogno. Foto: Wikimedia


Aus Sicht von «bauenschweiz»ist die in die Vernehmlassung geschickte Vorlage weder nötig noch zweckmässig. Viele der beabsichtigten Bestimmungen entsprechen bereits geltender Praxis. Andere Aspekte, wie die Unterstellung des Grundstückerwerbs durch Staatsbürger aus Drittstaaten gekoppelt mit der Verkaufspflicht, stellen eine markante Verschärfung dar, die nicht angezeigt ist. Entgegen den geäusserten Absichten würde der administrative Aufwand der Lex Koller mit dieser Vorlage nicht verringert sondern weiter erhöht. «bauenschweiz» lehnt auch die in die Diskussion gegebenen Erweiterungsoptionen ab. Angesichts der zu erwartenden hohen Regulierungskosten sowie der weitgehenden Wirkungslosigkeit auf den Immobilienmarkt ist auf die Vorlage zu verzichten.


Schweizer Bauwirtschaft 7/8 2017 vom 20. Juli 2017

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

Building Award:  Warum nicht ein Grossprojekt prämiert wurde.

Technik: Wenn mit Robotern und 3D-Druckern gebaut wird.

Unternehmensführung: Aufgepasst auf die Änderung der Mehrwertsteuer.

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