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10.03.17  |  

Losinger Marazzi setzt auf Smartcity-Strategie

Der Areal- und Immobilienentwickler Losinger Marazzi legt den Grundstein für seine strategische Smart-City-Initiative: Als erstes Unternehmen rüstet es alle seine Grossprojekte mit einer digitalen Applikation für ihre zukünftigen Bewohner und Nutzer aus.

Projekt von Losinger Marazzi: Erlenmatt-West.


In den vergangenen rund zwei Jahren wurden mit den 2000-Watt-Arealen «Erlenmatt West» in Basel , «Im Lenz» in Lenzburg und «Greencity» in Zürich sowie dem Office-Standort «Twist Again» in Bern oder der Wohnüberbauung «Sommerrain» in Ostermundigen bereits verschiedene Projekte mit quartier- oder gebäudeeigener App entwickelt und realisiert, dies jeweils in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Allthings. Nun bauen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren weiter aus.


Rund 45 Projekte mit Allthings-Plattform
Als führendes Unternehmen für intelligentes Bauen, wird Losinger Marazzi in den kommenden drei Jahren rund 45 seiner Areal- und Immobilienentwicklungsprojekte mit je einer Applikation auf Basis der
Allthings-Plattform ausrüsten. Das Portfolio umfasst Wohn-, Gewerbe- als auch Mischnutzungsprojekte und reicht von einzelnen Gebäuderenovationen bis hin zu einigen der grössten Neubauprojekte und nachhaltigen, urbanen Quartiere der Schweiz – in Summe über 8000 Wohn- und Arbeitsplätze. Pascal
Bärtschi, CEO von Losinger Marazzi, betont: «Wir wollen uns als Branchenleader behaupten, da ist die Digitalisierung für uns ein wichtiges Thema. Das Leben spielt sich künftig nicht nur noch in den realen,
gebauten Gebäuden und Räumen, sondern auch in der digitalen Dimension einer Immobilie ab. Mit welchen digitalen Szenarien sollen wir also Quartiere bespielen, die wir aktuell planen? Wie schaut die Bürowelt für digitale Nomaden aus? Die Antworten sind nicht immer dieselben, aber sie umfassen in Zukunft ganz sicher immer digitale Aspekte. Deswegen setzen wir auf eine Plattform, die sich modular den spezifischen Bedürfnissen unterschiedlicher Nutzungsarten anpasst und auf diese eingehen kann.»
Der Einsatz von Allthings ermöglicht einerseits eine passgenaue Ausrüstung der Immobilien mit spezifischen Funktionen, die für die angestrebten Nutzungen relevant sind. Durch den Einsatz einer einzigen Plattform für
alle Immobilien werden die Projekte andererseits analysier- und vergleichbar, wobei der Datenschutz jederzeit gewährleistet ist, wie Losinger Marazzi schreibt. Stefan Zanetti, Gründer und CEO von Allthings, meint dazu: «Daten über das Geschehen in Gebäuden werden in Zukunft eine zentrale Rolle spielen: Immobilienentwickler- und -eigentümer leiten daraus Optimierungspotenziale für aktuelle und neue Projekte ab, auch neue
Geschäftsmodelle können mithilfe der Daten entwickelt werden. Losinger Marazzi geht damit den Weg konsequent weiter, der vor gut zwei Jahren schon eingeschlagen wurde und wird damit zum ersten Areal und
Immobilienentwickler weltweit, der sämtliche seiner Objekte mit einer digitalen Plattform für die Betriebszeit ausrüstet.»


Schweizer Bauwirtschaft 3/2017 vom 22. März 2017

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

Bagger:  Wie leistungsfähig sind sparsame Modelle?

Baupraxis: Die Verwendung von Hochleistungsfaserbeton.

Unternehmensführung: Wie die Nachfolgeregelung gelingt.

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