Corona-Prävention: So geht’s

COVID-19 sorgt bei den Zuständigen von Bauunternehmen für sehr lange und stressige Arbeitstage. Sie wollen trotz Coronavirus möglichst viele Baustellen weiter offen lassen können, um die drohende wirtschaftliche Rezession etwas abzufedern, zum Wohle aller Schweizerinnen und Schweizer. Damit dieses Vorhaben gelingt, betreiben sie viel Aufwand. Einige Beispiele.

So galt es innert kürzester Zeit zusätzliche Lavabos und Aufenthaltsräume zu beschaffen und auf die Baustellen zu verteilen. Die Anfahrt zur Baustelle erfolgt neu nicht mehr in einem Mannschaftsbus, sondern in privaten PWs oder in mehreren Bussen. Zudem müssen die Arbeitspläne so abgeändert werden, damit die Instruktionen, aber auch die Pausen gestaffelt erfolgen können. Die Angestellten müssen ihre Arbeitskleider separat aufbewahren können und sie haben Desinfektionsmittel erhalten.

Mit Tafeln wie «Stop Kollege – nur zu fünft!» erinnern die Bauunternehmen ihre Angestellten an die neuen verbindlichen Regeln. Anhand von Checklisten überprüfen die Zuständigen der Bauunternehmen, ob sie an alles gedacht haben. Gleichzeitig stellen sie sicher, dass niemand krank zur Arbeit erscheint und dass die Baustelle weiter betrieben werden kann, auch im Falle, dass Angestellte sich abmelden müssen.

Die Bauunternehmen schicken dem SBV laufend Bilder und Videos um zu beweisen, dass sie die Hygienevorschriften zur Coronavirus-Prävention einhalten und dass ihnen die Gesundheit ihrer Angestellten am Herzen liegt. Sie tun dies, weil sie um die wirtschaftliche Bedeutung des Baus wissen. Sollte es gesamtschweizerisch zu Baustellenschliessungen kommen, hätte dies fatale Folgen für die Schweizer Wirtschaft. Die Bauunternehmer setzen alles daran, damit dies nicht geschieht.