Dubai: Was kommt nach der Expo 2020?

Die Entwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate seit der Unabhängig von England im Jahr 1971 ist eine Erfolgsgeschichte. Mit ihren heute 9,3 Millionen Einwohnern (davon 8,1 Millionen Ausländer) sind die VAE nach Saudi-Arabien die zweitgrößte Wirtschaftsmacht auf der arabischen Halbinsel .

Das Land sieht seine Zukunft als eine der weltweit innovativsten Volkswirtschaften. Eine Fortsetzung dieser Erfolgsstory soll durch die staatlich gelenkte Forcierung von Innovationen gewährleistet werden. Die VAE streben an, in Bereichen wie künstliche Intelligenz, Medizintechnik, Smart City, Transporttechnologien oder erneuerbare Energien international eine Führungsrolle zu spielen. Dies eröffnet europäischen Technologieunternehmen zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten/ Kooperationschancen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gelten trotz geopolitischer Spannungen in der arabischen Region als sicherer Hafen für die Finanz- und Immobilienindustrie.

Insbesondere die Bauindustrie im Mittleren Osten gilt als einer der besten Investitionsstandorte weltweit. Mit einer Auftragsabwicklung von mehr als einer Billionen US-$ in den letzten 5 Jahren in Middle East hat die Region Ihre Schlagkraft bewiesen. MEED PROJECTS gibt die zukünftige Projektpipeline der MENA-Region mit 3,7 Billionen US-$ an. Dem MEED Bericht zufolge sind die VAE der aktivste Projektmarkt in der MENA-Region. Hier befinden sich Projekte in der Pipeline im Wert von 530 Mrd. US-$, davon allein im Emirat Dubai mehr als 380 Mrd. US. Die überwiegende Mehrheit der geplanten Projekte in Dubai betrifft gemischt genutzte Gebäude (64%), gefolgt von Wohnungen (8%), Flughäfen (7%) und Bahn (4%). Weitere wichtige Segmente sind Häuser und Villen, Bagger- und Sanierungsarbeiten, Hotels und Resorts sowie Solaranlagen.

Fast genauso alt wie die Vereinigten Arabischen Emirate ist die weltweit bekannte Baumesse BIG 5 in Dubai, die im November 2019 ihr 40-jähriges Jubiläum feierte. Über 2500 lokale und internationale Aussteller aus 66 Ländern präsentierten Ihre Produkte. Mehr als 68 000 Fachbesucher aus aller Welt nutzten die Veranstaltung, um sich über die neuesten Trends und Entwicklungen zu informieren. Die Parallelmesse für den Betonsektor, Middle East Concrete, beherbergte zum zweiten Mal einen vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderten deutschen Firmengemeinschaftsstand. 23 deutsche Firmen nahmen daran teil. Nach China, der Türkei und Italien stellt Deutschland das viertstärkste Auslandskontingent auf Ausstellerseite beim Messeverbund der BIG 5.

Seit 8 Jahren hat der Veranstalter DMG Events in Deutschland ein Vertretungsbüro, die Messeagentur Messe&Marketing Pittscheid, die auch Anfragen von Schweizer Firmen bearbeitet. Weitere Informationen gibt es unter info@pittscheidt.de.

Seit gut zwei Jahren hört der Messeprofi Pittscheidt öfters die Frage, was denn nach der Expo 2020 in Dubai oder den Vereinigten Arabischen Emiraten noch passieren wird. Er verweist auf zahlreiche Marktuntersuchungen, die jedoch kaum identisches Zahlenmaterial beinhalten.

«Bei einer Projektpipeline von 3 oder je nach Quelle auch 4 Billionen Dollar für die nächsten 5 Jahre für die MENA-Region ist diese Frage im Grunde rasch beantwortet. Diese ganzen zur Verfügung stehenden wahnwitzigen Zahlen von Projektankündigungen, Designstudien, Planungsphasen, Vergabe- oder Bauphasen machen einen schon erstaunt und lassen auch schon mal Zweifel aufkommen. Aber allein schon das Stadtentwicklungsprojekt Dubai Creek Harbour, ein Areal von 6,5 Quadratkilometern mitten im alten Dubai am Creek, doppelt so gross wie das Stadtviertel um den Burj Khalifa, verspricht schon unendlich viele Geschäftschancen. Mit dem «MegaTall Project» Dubai Creek Tower, dem Herzstück von Dubai Creek Harbour, will Dubai seinen Titel das höchste Gebäude der Welt zu beherbergen verteidigen. Nach der Fertigstellung des 828 Meter hohen Burj Khalifa im Jahr 2010 in Dubai baut Saudi-Arabien seit 2013 an dem 1007 Meter hohen Kingdom Tower in Jeddah an der Rotmeerküste. Die Saudis möchten immerhin die Kilometermarke knacken. Dubais Antwort heisst nun Dubai Creek Tower, der wohl bis zu 1300 Meter hoch werden könnte, glaubt man den inoffiziellen Quellen. Nach Burj Arab (dem Segelhaus) und Burj Khalifa, entsteht eine neue globale Architektur-Ikone, die die Skyline von Dubai neu gestalten wird. Die Pfahlgründung mit 72 Metern Tiefe wurde bereits im Herbst 2018 abgeschlossen, es handelt sich also keineswegs nur um eine Vision bei diesem neuen Stadtviertel»,  erläutert Pittscheidt. Als deutscher Repräsentant des BIG 5 Messeverbundes sieht er optimistisch in die nahe und mittelfristige Zukunft der Region und somit auch der BIG 5, die er als Spiegel des Marktes versteht.

«Bei einer Projektpipeline von 3 oder je nach Quelle auch 4 Billionen Dollar für die nächsten 5 Jahre für die MENA-Region ist diese Frage im Grunde rasch beantwortet. Diese ganzen zur Verfügung stehenden wahnwitzigen Zahlen von Projektankündigungen, Designstudien, Planungsphasen, Vergabe- oder Bauphasen machen einen schon erstaunt und lassen auch schon mal Zweifel aufkommen. Aber allein schon das Stadtentwicklungsprojekt Dubai Creek Harbour, ein Areal von 6,5 Quadratkilometern mitten im alten Dubai am Creek, doppelt so gross wie das Stadtviertel um den Burj Khalifa, verspricht schon unendlich viele Geschäftschancen. Mit dem «MegaTall Project» Dubai Creek Tower, dem Herzstück von Dubai Creek Harbour, will Dubai seinen Titel das höchste Gebäude der Welt zu beherbergen verteidigen. Nach der Fertigstellung des 828 Meter hohen Burj Khalifa im Jahr 2010 in Dubai baut Saudi-Arabien seit 2013 an dem 1007 Meter hohen Kingdom Tower in Jeddah an der Rotmeerküste. Die Saudis möchten immerhin die Kilometermarke knacken. Dubais Antwort heisst nun Dubai Creek Tower, der wohl bis zu 1300 Meter hoch werden könnte, glaubt man den inoffiziellen Quellen. Nach Burj Arab (dem Segelhaus) und Burj Khalifa, entsteht eine neue globale Architektur-Ikone, die die Skyline von Dubai neu gestalten wird. Die Pfahlgründung mit 72 Metern Tiefe wurde bereits im Herbst 2018 abgeschlossen, es handelt sich also keineswegs nur um eine Vision bei diesem neuen Stadtviertel»,  erläutert Pittscheidt. Als deutscher Repräsentant des BIG 5 Messeverbundes sieht er optimistisch in die nahe und mittelfristige Zukunft der Region und somit auch der BIG 5, die er als Spiegel des Marktes versteht.