«Ich arbeite sehr eng mit dem regionalen Baumeisterverband zusammen»

Im Kanton Solothurn tritt SVP-Kandidat Christian Imark zum zweiten Wahlgang für den Ständerat an. Im Interview erklärt er, warum ihn Baumeister wählen sollen.

Was ist Ihr persönlicher Bezug zum Bauhauptgewerbe?

Christian Imark: Als Präsident der ASTAG Sektion Solothurn und Vorstandsmitglied des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes gehöre ich zum Transport-Gewerbe und arbeite sehr eng mit dem regionalen Baumeisterverband und ihrem Präsidenten Bruno Fuchs zusammen. Gerne besuche ich die Veranstaltungen des Verbandes und setze mich für die Anliegen des Gewerbes ein. Als selbständiger Unternehmer arbeite ich direkt mit dem Baugewerbe zusammen. Unsere Zelte und Überdachungen finden oft Anwendung für Festivitäten rund um den Bauprozess (Spatenstiche, Grundsteinlegungen, Richtfeste, Einweihungen, Eröffnungen, etc.) sowie für Überdachungen von Baustellenabschnitten (Betonarbeiten, Oberflächenbehandlungen, Sanierungen, Lagerhallen, etc.). Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Baumeistern sind mir die Sorgen und Nöte des Baugewerbes bestens bekannt.

Was sind Ihre Kernanliegen beziehungsweise Forderungen an die Politik in Bezug auf das Bauhauptgewerbe?

Imark: Grundsätzlich sind mir Werte wie Selbstbestimmung und Eigenverantwortung äusserst wichtig. Denn aufgrund dieser Werte konnte die Schweiz den Wohlstand aufbauen, den sie heute hat. Aufpassen müssen wir im Bereich der staatlichen Umverteilung, Bevormundung und Regulierung. Gerade kleinere Unternehmen leiden massiv unter einer zu hohen Regulierungsdichte. In den letzten Jahren ist die Schweizer Wirtschaft primär durch den öffentlichen Sektor (Gesundheits-, Asyl- und Sozialwesen) gewachsen. Diesem Trend gilt es zwingend Einhalt zu gebieten. Besonders im Ständerat haben wir diesbezüglich Verbesserungspotential. Als Verkehrspolitiker setze ich mich für den Ausbau unserer Verkehrsinfrastrukturen ein, sowohl im motorisierten Individualverkehr, als auch im öffentlichen Verkehr benötigt es hohe Investitionen. Davon soll und wird das Schweizer Baugewerbe profitieren. Aufgrund meines Einzelantrages wurde beispielsweise der Muggenbergtunnel BL in den Verpflichtungskredit der Nationalstrasse aufgenommen.

Im Energiebereich setze ich mich ein für eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung. Die drohende Regulierungs- und Umverteilungswelle wird unseren Staat und die Wirtschaft stark einschränken. Dabei haben gerade Staaten mit hohem Eigenverantwortungsgrad der Bürgerinnen und Bürger erwiesenermassen die deutlich besseren Umweltverhältnisse, als hoheitlich Regierte Länder. Schweizerinnen und Schweizer investieren gerne in saubere und nachhaltige Lösungen, wenn diese Technologien sinnvoll und auf dem Markt erhältlich sind. Bestes Beispiel ist der Gebäudebereich, wo nachhaltiges und intelligentes Bauen und heute Standard ist und gewaltige Reduktionen von Treibhausgasen erzielt werde«