Meilenstein beim Grossprojekt Albvorlandtunnel erreicht

Im Auftrag der Deutschen Bahn erstellt Implenia den rund 8 Kilometer langen Albvorlandtunnel als wichtigen Teilabschnitt der rund 60 Kilometer langen Bahn-Neubaustrecke zwischen Stuttgart und Ulm. Mit dem Durchschlag der Süd-Röhre durch die Tunnelbohrmaschine (TBM) WANDA beendete Implenia die Vortriebsarbeiten für die beiden Röhren des Albvorlandtunnels heute erfolgreich. Bereits im August 2019 hatte der Durchschlag der Nord-Röhre durch TBM Sibylle stattgefunden.

Mit dem Ende des Maschinenvortriebs beim Bau des Albvorlandtunnels sind die beiden Tunnelröhren des letzten grossen Tunnels der Neubaustrecke Stuttgart–Ulm erfolgreich maschinell aufgefahren. «Als Implenia sind wir stolz, heute einen der zehn längsten Eisenbahntunnel in Deutschland durchschlagen zu haben. Wir gratulieren unseren Mineuren und bedanken uns bei der Deutschen Bahn für das Vertrauen in unsere Tunnelbauexpertise», sagt Erwin Scherer, Global Head Tunnelling bei Implenia.

Neben dem Albvorlandtunnel ist Implenia für den Bau der Anbindung an die Bahnstrecke Stuttgart-Tübingen, die sogenannte «Kleine Wendlinger Kurve», sowie für die Güterzuganbindung (GZA) mit dem rund 170 Meter langen, eingleisigen Tunnel am Westportal des Albvorlandtunnels in Wendlingen zuständig. «Wir freuen uns, dass wir auch bei diesem Auftrag Positives vermelden können: Nach sieben Monaten Vortriebszeit ist uns der Kalottendurchschlag bei der GZA Baumassnahme gelungen», ergänzt Erwin Scherer, Global Head Tunnelling bei Implenia. Diese Vortriebsarbeiten teilen sich in Kalottenvortrieb und Sohlvortrieb, wobei der Kalottenvortrieb der aufwendigere, setzungsempfindlichere und zeitintensivere ist. Der Sohlvortrieb wird voraussichtlich Ende 2019 beendet. Danach erfolgt die Herstellung der Innenschalen aus Ortbeton.