Ein gutes Beispiel für BIM und Lean Construction

Gestern, am 22. Februar 2018, wurde auf dem Suurstoffi-Areal in Risch Rotkreuz der Grundstein für den neuen Campus der Hochschule Luzern gelegt. Rund 150 Teilnehmende wohnten der Zeremonie bei. Tobias Achermann, CEO der Zug Estates Holding AG, nannte als  Einzugstermin den Herbst 2019. Der Bau des neuen Gebäudekomplexes ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Digitalisierung im Bau funktioniert.

Frage: Wie baut man ein Institut für Informatik? Mithilfe der Informatik, natürlich. Das ist insofern ein Vorteil, weil damit die Planungssicherheit, die Qualitätssicherung und ein sehr enger Zeitrahmen eingehalten werden können. Dank BIM und Lean Construction wird im Fall des neuen Campus der Hochschule Luzern die Bauzeit verkürzt.

Nach Erteilung der Baubewilligung nahm Zug Estates im Juli 2017 die Arbeiten am neuen Campus der Hochschule Luzern auf. Mit der Grundsteinlegung  erreichte das Bauprojekt auf dem Areal Suurstoffi in Risch Rotkreuz einen weiteren Meilenstein. In Anwesenheit von knapp 150 Teilnehmenden unterstrichen sowohl Christine Böckelmann, Direktorin der Hochschule Luzern – Wirtschaft, als auch René Hüsler, Direktor der Hochschule Luzern – Informatik, die Potenziale in Bezug auf die inhaltliche Zusammenarbeit sowie die Synergien bei der gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur. Die Hochschule Luzern – Wirtschaft wird im Herbst 2019 das Institut für Finanzdienstleistungen IFZ von Zug nach Rotkreuz verlegen. Bereits seit Herbst 2016 befindet sich die Hochschule Luzern – Informatik auf dem Suurstoffi-Areal. Sie ist bis zum Bezug der definitiven Räumlichkeiten in unterschiedlichen Gebäuden eingemietet. Mit dem Zusammenzug entwickelt sich Rotkreuz zum Informatik- und Finanzcampus der Hochschule Luzern.

«Die Ansiedelung der Hochschule Luzern war ein intensiver Prozess», sagt Peter Hausherr, Gemeindepräsident von Risch Rotkreuz. «Mit harter Arbeit haben wir das Unmögliche möglich gemacht.» Er ist überzeugt, dass die Hochschule und mit ihr die Schlüsseldisziplin Informatik bestens in das Gefüge der regionalen Firmenlandschaft passen. «Sie wird die vorhandene Innovationskraft zusätzlich anregen und wertvolle Kooperationen ermöglichen.»